Fließen und Unterbrechen ..

.. das kleine Schwarze
.. überraschende Details
.. Balance der Proportionen
.. durchlaufende Linien

buchgestaltung

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Buchgestaltung, die; Sammelbegriff für die künstlerischen und technischen Aktivitäten, deren Ergebnis das schöne, ästhetisch überzeugende Buch ist, das zugleich seinen Zweck optimal erfüllt. Dazu gehören die Wahl des Formats, des Umschlagmotives, des richtigen Papiers, der Schriften und deren Anwendungen bei den verschiedenen Textformen wie Inhaltsverzeichnis, Fließtext, Überschriften und Bildunterschriften. Die meisten Aufgaben der B. betreffen die seitengestaltung - das Layout - und liegen somit in der Vorantwortlichkeit der Grafik. Sie sind aber nicht darauf zu reduzieren. Die vielleicht wichtigste Voraussetzung einer guten B. ist die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts, das in der Regel in ein Raster mündet. Dieses weist den einzelnen Buchelementen ihre Größe und Position zu und garantiert den gestalterischen Fluss über das gesamte Buch hinweg. Dabei stehen Kontinutät und Kontrast in dialektischer Beziehung. So spielt etwa die Bildauswahl und -bearbeitung eine entscheidende Rolle. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass ästhetische und inhaltliche Aspekte nicht getrennt werden sollten. Das Verhältnis von Text und Bild muss ebenso als Einheit gesehen werden wie die verschiedenen Seiten des Buches. Rück- und Vorderansicht sollten genauso aufeinander bezogen sein wir das Äußere und das Innere. Das Buch ist ein Gesamtobjekt und sollte als solches behandelt werden. Die eigenständige Tätigkeit des Buchgestalters ist das Ergebnis der vor rund 100 Jahren einsetzenden Bemühungen um eine Hebung der allgemeinen Buchausstattung in der Buchkunstbewegung. Diese  war Teil der allgemeinen Designreform. Im Bauhaus als deren Kulminationspunkt spielte deshalb das Buch auch eine herausragende Rolle. Da die konzeptionelle B. einen gewissen Aufwand und kulturelles Verständnis erfordert, muss sie sich ebenso durchsetzen wie gutes Industriedesign. Ohne inspirierte Verleger, der eine Vision hat und verschiedenen an der Buchproduktion beteiligten Menschen zusammen- führt, ist dies kaum möglich. 

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