format
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Format, das; bezeichnet allgemein eine Vorgabe an Form, Größe oder Struktur einer Sache, welche meistens formal standardisiert ist. Das F. eines Druckwerkes als Bezeichnung für seine Größenverhältnisse in Breite und Höhe ergibt sich aus dem Format des zu seiner Herstellung verwendeten Papierbogens und aus dessen Falzung.
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Das Buchformat gibt an, wie viele Blätter ein Buchdrucker aus einem Bogen Papier erstellen kann, dem traditionell die Maße eines römischen Pergamentbogens zugrunde liegen. Faltet man einen Pergamentbogen ein erstes Mal, so erhält man das Folioformat. Die Größe variierte, je nach Verfügbarkeit der Häute, die man zu Pergament verarbeitete. Dies hat seit 1976 aber eine geringere Bedeutung, da Bibliotheken im deutschsprachigen Raum gemäß den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK), die auf den International Standard Bibliographic Description (ISBD) basieren, bei der Katalogisierung nur noch die Höhe des Buchrückens in Zentimetern erfassen. Buchhändler und Antiquare geben neben der Höhe häufig auch die Breite eines Buches an. Zur Einordnung dient nur die Höhe des Buchrückens. Ist bei einem Buch die Breite größer als die Höhe, spricht man von Querformaten.
Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland wurden vom Deutschen Institut für Normung (DIN) 1922 in der Norm DIN 476 festgelegt. Die deutsche Norm diente als Grundlage für das internationale Äquivalent DIN EN ISO 216, das wiederum in fast allen Ländern adaptiert worden ist. Unterschiede gibt es meist nur in den erlaubten Toleranzen. Parallel existieren, etwa in den USA, Kanada und Mexiko, auch traditionelle, meist weniger systematisch aufgebaute Systeme.
In der Papier- und Druckindustrie erfolgt die Formatangabe grundsätzlich mit Breite × Höhe, und zwar immer in dieser Reihenfolge. Deshalb lässt sich daraus schließen, ob es sich um ein Hoch- oder ein Querformat handelt.








