umschlag
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Umschlag, der (auch der Einband oder Schutzumschlag); bildet die Außenschale des Buches, bestehend aus Karton unterschiedlicher Stärke (zwischen Broschur und festem Einband). Diese wiederum kann mit unterschiedlichen Materialien versehen werden, wie zum Beispiel Leder, sowie mit Schrift, Einprägungen und Verzierungen aller Art versehen werden. Wird zum Schutz und zur Stabilität eines Werkes beim Broschieren um den Buchblock geschlagen. Der U. besteht aus Vorder- deckel, Rücken (auch Hinterdeckel) und Bund, an dem er befestigt ist. Diese spezielle Arbeit verrichtet bis heute der Buchbinder Im Falle der Broschur kommen der Stabilität und Attraktivität wegen nach innen eingeschlagene Klappen hinzu. Der Umschlag, der in der Regel den Titel trägt, ist die Schauseite des Buches und insofern eines seier hervor- stechensten physischen und visuellen Buchlemente. Es symbolisiert den Wert des Buches und war deshalb immer ein Objekt intensiver Gestaltung.
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Das Kleid des Buches ..
Was ist der Unterschied zwischen Umschlag und Einband? Eines der wichtigsten Buchelemente hat keinen exakten Namen. Die vordere Umschlagseite - nicht selten auch salopp Titel oder Cover genannt - ist ein entscheidender Faktor für die Werbung und muss somit früh zur Verfügung stehen. Darin steckt manchmal ein gewisses Problem. Denn aus diesem Grunde fiel die Entscheidung für seine Gestaltung häufig zu einem Zeitpunkt, wenn weder die endgültige Vorstellung vom Buch existiert noch gutes Abbildungsmaterial, Ein anderer Aspekt sind die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten: Autor, Lektorat und Vertrieb setzen hier durchaus eigene Akzente. Das alles wird jedoch zweitrangig, wenn ein Grafiker unwider- stehliche Entwürfe vorlegt . Das nebenstehende Beispiel zeigt das ursprüngliche Buch "Möbeldesign", den Entwurf für einen Folgetitel sowie den Titel, der dann tatsächlich realisiert wurde. Diese Entwürfe, deren Klarheit auf das ebenso strenge und objektorientierte Layout verweist, stammen sämtlich von Olaf Meyer. Der violette Umschlagentwurf des in den 80er Jahren erschienenen Buches von Bernd Polster über die Subkultur der "Swingjugend" in der Nazizeit lebt von der ebenso guten wie etwas provokanten grafischen Idee.










