celle

das stadtbuch

von RWLE Möller und Bernd Polster

24 x 26 cm, 172 Seiten, über 700 Abbildungen in Duoton

 

Wo sich Provinz- und Weltgeschichte kreuzen

 

Es ist Celles meistverkauftes stadtgeschichtliches Buch, das bei Erscheinen sogar Harry Potter von den lokalen Hitlisten verdrängte. Die Stadt Celle hat kein Exemplar davon bestellt. Das könnte man auch als Kompliment auffassen. Die Geschichte lehrt: Es  wird wohl zwanzig, dreißig, vierzig Jahre oder noch länger dauern, bis der Abstand groß genug ist und man begreift, was hier vorliegt: Eine Provinzgeschichte, die alles andere als provinziell ist. Dann werden die Autoren, die natürlich schon längst tot sind, gefeiert.

 

Es ist eine Kleinstadtgeschichte auf inhaltlich und visuell erstaunlich hohem Niveau und in einer völlig neuen Form. Die Entstehung des so ungewöhnlichen Celler Stadtbuchs hatte verschiedene Voraussetzungen. Zuerst ist da die Sammelwut von RWLE Möller, der mitten in Celles Altstadt lebte und sich das wohl umfangreichste lokalhistorische Privatarchiv zulegte. Sein Freund Bernd Polster setzte das in ein Buch um und überzeugte Jan Reemtsma, das Projekt zu unterstützen.

 

Heraus kam eine umfassende und detaillierte Geschichte der Stadt Celle, die in ihrer Art einmalig ist: Das Celle-Lexikonenthält rund 1000 Stichworte: von Altstadt bis Zuchthaus, von Bevölkerungsentwicklung bis Schützenfest. Neben großen Themen wie Baugeschichte, Literatur und Industrie haben auch die Phänomene des Alltags ihren Platz, ob Cafés, Vorstädte oder Celler Spezialitäten. Ackerbürger, Aller und Allgemeines Krankenhaus stehen ebenso einträchtig nebeneinander wie Heimatdichter, Herzöge und Hexen.Bedeutende Persönlichkeiten sind ganzseitige Porträts gewidmet, ebenso wie wichtigen Institutionen der Stadt - den "Celler Häusern". 500 zum Teil unveröffentlichte Abbildungen erschließen neun bewegte Jahrhunderte.

 

Leseprobe: Eine besondere Stadt (Auszug)