designlexikon skandinavien

von Bernd Polster

384 Seiten, erschienen im Dumont Verlag, Köln 1999

Der Band ist Teil einer Reihe und erschien in fünf fremdsprachigen Ausgaben.

 

Design als Gesellschaftmodell und Exportschlager

 

"Eine so kompakte und zugleich akribisch-zisilierend geschriebene Designgeschichte hat es schon lange nicht mehr gegeben." Der Tagesspiegel 

 

 "Die Designlexika listen nicht nur Daten auf, sondern geben jedem Eintrag eine Deutung und stellen Karrieren in den Zusammenhang." Frankfurter Rundschau


Design ist ein "skandinavisches Modell". Im Zuge allgemeiner Wohlfahrt in den nordischen Ländern wurde das Bedürfnis nach "schönen Dingen" erstmals zum Grundrecht erhoben. Spröde nordische Schönheit war bald das Ideal schlechthin. Eine stürmisch nachrückende Designergeneration sorgt gerade dafür, daß dies auch so bleibt. Um so überraschender ist die Tatsache, dass es über skandinavisches Design lange keine umfassende Darstellungerhältlich gab.

 

Das Lexikon schaffte hier erstmals Abhilfe: durch den unkomplizierten, lexikalischen Aufbau und eine Vielzahl von Bildbeispielen, die den Kosmos der Formen auch visuell erschließt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Möbel- und Produktdesign, zwei skandinavischen Stärken. Bereiche wie Autodesign, Mode und Kunsthandwerk werden ebenfalls berücksichtigt. Zusätzlich werden wichtige Stile und Schulen erläutert und -erstmals in einem Handbuch wie diesem -auch Firmen ausführlich dargestellt: von Artek bis Volvo, von Bang & Olufsen bis Zero.

 

Leseprobe: Designerporträt Poul Henningsen