südengland

reiseführer

von Bernd Polster und Mandy Howard.

Fotos: Bernd Polster und Fridmar Damm

216 Seiten, erschienen im Vista Point Verlag, Köln 1993

 

Intimes Porträt von Englands meistbereistem  Landstrich

 

"Zehn ausgewählte Routen mit leichter Feder verfaßt."

buch-Informationsdienst

 

Unser Bild vom malerischen England ist in kräftigem Grün gehalten: saftige Wiesen und endlose Hecken, an denen knallrote Telefonboxen lehnen. Diesem Ideal von country kann man bis heute in dem weitgehend  von Industrieruß verschonten Süden begegnen. Die Landschaft zwischen Kent und Cornwall ist ein nie enden wollender Park. Darin eingebettet liegen, meist als Umrahmung prächtiger Landsitze, schwelgerisch ange- legte Gärten und die rauhen Moors. Doch wer nach Südengland kommt, bereist auch große Geschichte, die mit steinernen Vorzeitmonumenten begann, Mythen, Ruinen und mächtige Kathedra­len hinterließ und ihren Gipfel erreichte, als man von hier aus die Welt beherrschte.

 

Start der Reise ist London, wo man Schatztruhen des Empire besichtigen oder sich in Europas Pophauptstadt und erster multikultureller Metropole Weltstadtduft um die Nase wehen lassen kann. Von dort führt der Rundkurs in die noble Südostecke Englands, über das historische Canterbury und das schicke Brighton bis in die Kathedralenstadt Winchester. Schließlich entdeckt man in Dorset, Devon und Cornwall, dass hier im West Country der Süden am schönsten ist: Fischernester an Steilstküsten, weite Welt in Überseehäfen wie Plymouth und Bristol, herbes Dartmoor, über das die Wildpferde traben, und eine Ex-Piratenküste, zwischen deren kantigen Klippen weiße Strände zum Baden einladen. St. Ives am äußersten Westzipfel ist Englands größte Malerkolonie, Bath ein Weltkulturdenkmal und ein Mekka für Genießer. Schließlich gibt die Universitätsstadt Oxford ein Exempel für eine englische Gesellschaft, die bei aller Tradition auf der Höhe der Zeit bleibt.

 

Leseprobe: Countryside