tankstellen
die benzingeschichte
Bernd Polster, Transit Buchverlag, Berlin 1982,
Broschur, 17 x 22 cm, 216 Seiten, etwa 100 Abbildungen
Neuer Blick auf die Geschichte
"Der Siegeszug der im Volksmund 'eiserne Jungfrau' genannten Zapfsäule, war nicht aufzuhalten. In einer vorzüglich recherchierten Studie hat Bernd Polster, 30, diese Karriere nachgebaut.." Spiegel
"Der Titel gehört in die Reihe jener detailverliebten Rechechearbeiten, die in Verfolgung eines auf den ersten Blick unwichtigen Aspektes des alltäglichen Lebens das Ganze neu entdecken und neue Perspektiven auf die Geschichte freilegen." Das Argument
"Dabei erfährt der Leser nicht nur Intimes aus mancher Konzernvergangen- heit. Der Autor Bernd Polster rückt dem Auto-Mythos selbst kräftig zu Leibe und trifft damit einen Lebensnerv unserer Kultur." Tip
"An solchen Stationen der Benzingeschichte fügen sich dem Leser die Einzelheiten zu Bildern mit Vorder- und Hintergrund. Es geht nur um Tankstellen und Benzin, aber die Konturen einer Industrie- und Sozial- geschichte werden sichtbar. Polster beharrt mit hartnäckiger Naivität an seinem Gegenstand. Die Ausschließlichkeit hat jedoch Methode. Sein Buch gehört zu jener neuen Form von Kulturgeschichte, die das konkrete sinnliche Detail isoliert, dann nachvollzieht, wie und warum es sich im Lauf der Zeit wandelt, und so an der Einzelheit Merkmale der ganzen Epoche aufzeigen will." Nürnberger Zeitung
"Man hat den Eindruck, dass einer hinzuhören gelernt hat auf gesellschaftliche Wirklichkeit. Von den Werbekampagnen, vom Benzin in der Lunge und der tagtäglichen Arbeit an der Tankstelle bis zur heutigen Rationalisierung, verlassenen Stationen, durch die der Wind pfeift. Ein Spätestromantiker also, der Bernd Polster. Ein Buch, das vielschichtig und einseitig zugleich ist. Es geht uns an." Die Tankstelle
Leseprobe: Ist der Benzinpreis manipuliert?




