westwind
Die Amerikanisierung Europas
von Bernd Polster (Hrsg.)
264 Seiten, erschienen im Dumont Buchverlag, Köln 1995
Facetten einer Hassliebe
"Das Buch veranschaulicht auf vielfältige Weise, wie Amerika Europa und insbesondere Deutschland bis heute beeinflußt hat. Bei alldem bleibt das Buch erfreulich aktuell. Indem es nicht der Illusion erliegt, den Zauber Amerikas rationalisieren zu können, bewahrt es dessen Faszination."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Wie schön die Amerikanisierung sein kann, wie gleichermaßen faszinierend, banal und grotesk sie ist, führt uns der reich und bunt illustrierte Band auf ebenso leehrreiche wie unterhaltsame Weise vor."
die tageszeitung
"Das reich bebilderte Buch enthält Beiträge zu Themen aus Politik, Design, Mode, Konsumwelt, Kunst Musik, Film und neue Medien. Der Fernseh- journalist Gerd Ruge schreibt über die spätestens seit dem Vietnamkrieg verlorengegangene Unschuld des American Dream, der Kunsthistoriker Joachim Petsch über Auto-Stromlinien, die Modeautorin Ingrid Loschek über das Outfit, James Ferreira über John Wayne, Michael Rutschky über die Nachwirkungen von '68. Der Museumsmann Volker Fischer schreibt über europäisch-amerikanische Designbeziehungen und resümiert die Geschichte des Wolkenkratzers in Deutschland. Zwischen Big Mac. Bonanza und und interaktiver Werbung begegnet uns auch weniger Bekanntes. So berichtet Milan Knizák, der Vater" der tschechischen Gegen- wartskunst, über die Happenings der Prager Kulturrebellen der Sechziger. Heute ist Knizák Rektor der Prager Kunstakademie und kämpft gegen die Zerstörung der Stadtstruktur Prags durch die US-Amerikanisierung." Designreport
50 Jahre Kriegsende waren der äußere Anlass. Das Buch diente auch als Begleitband der gleichnamigen Themenwoche des WDR, zu der Bernd Polster im Radio und Fernsehen die Eröffnungsfeatures beisteuerte. Polster hat aus seinen Arbeitszusammenhängen über dreißig sehr unterschiedliche Autoren und Interviewpartner ausgewählt: vom ehemaligen Berliner Bürgermeister Klaus Schütz, über den Rock'n'Roller Ted Herold und den Kölner Galeristen Rudolf Zwirner bis zum englischen DJ John Peel, der die Psychedelic im Rucksack nach Europa brachte. Hinzu kommen Schmankerln wie ein Wörterbuch der Amerikanismen und eine Sammlung deutscher Übersetzungen amerikanischer Filmtitel.
Leseprobe: Chronologie der Amerikanismen




